Faire Lösung: Die Familienmediation  
Immer häufiger kommt es vor, dass Paare sich trennen oder gar scheiden lassen. Da kommen eine Menge an Problemen ans Licht. Und bevor sich das Paar in die Haare kommt oder unsäglich zerstreitet, ist der Weg in die Mediation oftmals ein schlauer. Denn Übergangsregelungen lassen sich so fairer und entspannter angehen. Ob es dabei um die Suche nach Lösungen für ihre Kinder geht; also elterliche Sorge und Kontakte, den Kinderunterhalt oder die Wohnsituation – was auch immer, vieles will und muss geklärt sein. Auch was Einkommen, Vermögensaufteilung, Steuern oder Fragen der Altersvorsorge betreffen, gibt es reichlich Klärungsbedarf. Das alles ist besonders wichtig für die anstehende Trennungs- oder Scheidungszeit. Sei es für die Kinder, für sich selbst, über allem steht doch immer die Suche nach einem gangbaren Lebensweg.  
Ein Beispiel.
In der ersten Sitzung wird schon klar: Wenn schon Trennung, dann aber doch für beide Seiten fair. Und mit der Unterstützung von neutralen Fachpersonen ist ein weniger schmerzhaftes Auseinandergehen das Ziel. Themen werden gesammelt, Übergangsregelungen vereinbart und das weitere Vorgehen besprochen. Auch wenn am Anfang gegenseitige Forderungen unvereinbar scheinen. Ja, vielleicht Wut und Enttäuschung die momentane Situation wie düstere Gewitterwolken überlagern. Selbst dann ist es wichtig, Antworten auf die offenen Fragen am besten gemeinsam zu finden. Denn in der Mediation erarbeitet das Paar eigenverantwortlich und selbstständig verbindliche Vereinbarungen.